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Sonderwirtschaftszonen

Sonderwirtschaftszonen sind bestimmte Regionen, denen einen wirtschaftlichen Sonderstatus bzw. Vorteile (z.B. Steuerbefreiung für Investitionen oder auch ein erheblich geringer Verwaltungsaufwand für Unternehmen) eingeräumt wird. Ziel ist es, die Investitionen zu erhöhen.

Die meist bekannte Sonderwirtschaftszone ist die von Shenzhen - die Nachbarstadt von Hongkong. Die Sonderwirtschaftszonen entwickelten sich schnell zu einem Erfolgsmodell, das auch in anderen asiatischen Ländern eingeführt wurden.  Zahlreiche renommierten ausländischen Investoren wurden ins Reich der Mitte gelockt.

Nach der erfolgreichen Errichtung der Sonderwirtschaftszonen Anfang 80er bekamen ein paar Jahre später weitere 14 Hafenstädte einen Sonderstatus. Die so genannten Wirtschaftlichen und Technischen Entwicklungszonen sind Dalian, Qinhuangdao, Tianjin, Yantai, Qingdao, Lianyungang, Nantong, Shanghai, Ningbo, Wenzhou, Fuzhou, Guangzhou, Zhanjiang und Beihai.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung in den Sonderwirtschaftszonen verursachen und verstärken jedoch das wirtschaftliche Gefälle zwischen den Reichen der Sonderwirtschaftszonen und den Armen in den restlichen Regionen von China.