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Nach den Eigenschaften der einzelnen Zutaten spielt ebenfalls die Zusammensetzung und die Zubereitung der Speise eine Rolle. Für die inhaltliche Zusammensetzung gilt normalerweise die Stärkung aller 5 Elemente (häufig Abfolge nach Sheng-Zyklus). Bei Erkrankungen werden dann die betroffenen Wandlungsphasen stärker gewichtet. Dem Element Erde kommt als Transformer der Nahrung in Gu-Qi nochmal eine besondere zu stärkende Rolle zu. Strenge einseitige Ernährungsmuster für Elemente und Temperaturverhalten (z.B. vegetabil, laktovegetabil) werden eher kritisch gesehen. Über die Zubereitung der Gesamtspeise kann ebenfalls das Gesamttemperaturverhalten beeinflusst werden (z.B. Kochen, Braten, Trocknen, Kühlen usw.). Über das Kochen mit verschiedenen Zutaten (z.B. Ingwer, Alkohol, Honig, Kräutern usw.) kann noch die Gesamtwirkrichtung beeinflusst werden.

In der chinesischen Ernährungslehre gibt es keinen absoluten Dogmatismus, da für Wirkung der Zutaten,

Zusammensetzung, Zubereitung und die notwendige Gaumenfreude zu viele Einflußfaktoren eine Rolle spielen. So haben sich über die Jahrhunderte viele Rezepte, Meinungen und "Weiterentwicklungen" gebildet.

Leider sind heute manchmal die allgemeinen Prinzipien der ganzheitlichen Stärkung aller Wandlungsphasen durch einseitige Interpretationen dabei etwas in Gefahr.

Quelle: Dr. med. Gregor Dietze, Überlingen - Bodensee Baden-Württemberg
in Zusammenarbeit mit
www.akupunktura.de

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