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Die Terrakotta-Armee in Xi'an

Die Terrakotta-Armee wurde im Jahr 1974 in Nordchina Xi'an entdeckt. In den drauffolgenden Jahren wurde nach und nach eine gigantische Armee aus mehr als 8.000 lebensgroßen Terrakottenfiguren (Soldaten, Pferde und andere Kriegsfiguren) freigelegt. Bis zu 700.000 Arbeiter arbeiteten zeitgleich an der Terrakotta-Armee, die sich durch das handwerkliche Geschick und Fähigkeiten als das 8. Weltwunder auszeichnet. Wie die Große Mauer steht die Terrakotta-Armee ebenfalls auf der Liste UNESCO-Weltkulturerbes.

Die Terrakotta-Armee bewacht symbolisch das Grab des ersten Kaisers von China, dem Emperator Qin Shi Huang. Kaiser Qin vereinte zu damaliger Zeit alle benachbarten Königreiche und Fürstentümer und fing an, gigantische Werke bauen zu lassen. Nicht nur die Terrakotta-Armee sondern auch die ersten Teilstücke der chinesischen Mauer wurden unter Regentschaft des Kaiser Qin gebaut.

Die Terrakotta-Armee ist in drei getrennten Bereichen nahe des kaiserlichen Grabhügels begraben und berücksichtigt dabei offensichtlich die damals in China übliche Kampfaufstellung einer großen Armee. Jede Soldatenfigur hat ein einzigartiges Gesicht. Bei der Ausgrabung waren die Figuren gefärbt. Die Farben gingen jedoch verloren nach dem sie dem Licht ausgesetzt wurden. Es wird zur Zeit an Substanzen gearbeitet, die diese Farben konservieren können.